06. August 2015, 10:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ab August 2015 gelten für das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ (KfW 151/152, 430) noch bessere Konditionen: So ist der maximale Kreditbetrag für umfangreiche Sanierungen zu einem „KfW-Effizienzhaus“ von 75.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben worden. Der Zinssatz liegt aktuell bei 0,75 Prozent. Ein weiterer Vorteil: Je nach erreichtem energetischen Standard muss ein Teil des Kredits nicht zurückgezahlt werden. Der maximale Tilgungszuschuss ist von 22,5 Prozent auf 27,5 Prozent des Kreditbetrags (KfW 151) erhöht worden.
Das ist aber noch nicht alles: Auch die Konditionen für energetische Einzelmaßnahmen (KfW 152) sind zum 1. August 2015 attraktiver. So werden nun Tilgungszuschüsse von 7,5 Prozent gewährt, sofern diese über einen KfW-Kredit finanziert werden.
Für Investoren, die keinen KfW-Kredit in Anspruch nehmen, verbessern sich die Konditionen des Investitionszuschusses – so übernimmt der Staat nun einmalig bis zu 30 Prozent der Investitionskosten für energetische Sanierungen von Ein- und Zweifamilienhäusern. Der maximale Zuschussbetrag pro Wohneinheit ist von 18.750 Euro auf 30.000 Euro hochgesetzt worden.
Das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ bedeutet für jede Wohnform eine Bereicherung. Hohe Energiekosten können durch die energetische Sanierung nachhaltig gesenkt werden und eine spürbare Verbesserung des Wohnkomforts wird erreicht, so profitieren sowohl Eigenheimbesitzer aber auch Mieter, für Vermieter bedeutet eine Sanierung eine deutliche Attraktivitätssteigerung seiner Immobilie. Das verbesserte KfW-Programm bietet nun einen zusätzlichen Anreiz zur Umsetzung von Baumaßnahmen.
Übrigens: Galt das KfW-Programm zuvor ausschließlich für ältere Gebäude, werden jetzt auch Wohngebäude gefördert, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag oder die Bauanzeige gestellt wurde.
Seit bereits 10 Jahren unterstützt das kommunale Netzwerk ALTBAUNEU Bürger und Gebäudeeigentümer bei der Planung von Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung. ALTBAUNEU ist eine gemeinsame Initiative von derzeit 17 Kommunen und Kreisen in Nordrhein-Westfalen und wird von der EnergieAgentur.NRW zentral koordiniert. Auf dem Internetportal www.alt-bau-neu.de/gelsenkirchen finden sanierungswillige Hauseigentümer allgemeine Informationen rund um die energetische Gebäudesanierung aber auch die Adressen ortsansässiger KFW- und Energieberater, Architekten, Ingenieure und Handwerker.
Für weitere Informationen steht als Ansprechpartnerin Kirsten Sassning, Klimaschutzmanagerin der Stadt Gelsenkirchen, unter 0209 / 169 – 4202 zur Verfügung.