04. August 2015, 11:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Auf dem Programm des Kommunalen Kino (KoKi) Gelsenkirchen steht am Sonntag/Montag, 9./10. August, der US-amerikanische Spielfilm „Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“ in der Reihe „Autorenfilm“. Am Dienstag, 11. August, folgt in der Monatsreihe „Starke Frauen“ die ebenfalls US-amerikanische Produktion „A Girl Walks Home Alone At Night“. Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12:45 Uhr und ansonsten am 18 und 20.30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6).
Nach der Sommerferienpause geht das KoKi-Programm in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) am Mittwoch, 12. August, um 19:30 Uhr weiter mit dem deutschen Drama „Hin und weg“.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Mit „Kiss the Cook“ kehrt Regisseur und Hauptdarsteller Jean Favreau zu seinen Independent-Wurzeln zurück und entwirft eine warmherzige Tragikomödie um einen ambitionierten Koch, der lernt, sich auf die wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren. „Ein ganz wunderbares Filmvergnügen, bei dem Gastauftritte von Dustin Hoffman, Scarlett Johansson, Robert Downey jr. u. a. für zusätzlichen Genuss sorgen.“ (KINO KONKRET) Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Deauville, Helsinki und Tokio sowie zum Filmfest München. — Nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit einem populären Restaurantkritiker kündigt der Gourmetkoch Carl (Jon Favreau) kurzerhand seinen Job in einem beliebten Lokal. Carls Ex-Frau (Sofía Vergara) inspiriert ihn dazu, einen Imbisswagen zu kaufen und zu neuen kulinarischen Ufern aufzubrechen. Auf dem Weg durch den amerikanischen Süden verzückt er nicht nur die Kunden durch exotisch-kreative Delikatessen, sondern spürt auch wieder, was ihn wirklich glücklich macht: Freunde, Familie und die Lust am Kochen.
Mit ihrem fantastischen Spielfilmdebüt „A Girl Walks Home Alone at Night“, das in bester Tradition klassischer „Midnight Movies“ steht, gelang der jungen iranisch-amerikanischen Regisseurin Ana Lily Amirpour ein doppelbödiges, sinnliches Traumspiel voller visueller Kraft, eleganter Genre-Referenzen und interessanten Anspielungen auf die gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse im Iran. „Ein Meisterwerk der Stimmung und Suggestion.“ (FILMREZENSION.DE) Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Vancouver, Sitges, London, Rom und Wien sowie zum „Sundance Film Festival“. — Kriminalität, Drogen, Prostitution, Armut und Hoffnungslosigkeit prägen die (fiktive) iranische Stadt Bad City. In der Dunkelheit streift hier eine im Tschador-Gewand verhüllte weibliche Gestalt auf einem Skateboard umher. Sie ist eine Vampirin, die sich vom Blut skrupelloser Verbrecher ernährt. Eines Nachts begegnet sie dem jungen, attraktiven Arash und spürt, wie ihr Herz für ihn zu schlagen beginnt. Zwischen den beiden entsteht eine zarte Liebe an einem Ort, an dem eigentlich kein Platz dafür ist.
„Hin und weg“ von Christian Zübert ist ein prominent besetztes, bewegendes Drama mit humorvollen Zwischentönen um einen Mann, der seinen Freunden bei einer Radtour durch Belgien offenbart, dass er an einer unheilbaren Krankheit leidet. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“.