29. Juli 2015, 11:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 29. Juli 2015, 11:08 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Die Entfernung der nach dem Sturm Ela verbliebenen Wurzelstöcke an der Grothusstraße hat sich zu einer besonderen Herausforderung entwickelt. Ein erster Versuch, die Wurzelstöcke auf der nordöstlichen Seite der Grothusstraße zu entfernen musste abgebrochen werden, da bei Suchschachtungen neben anderen Versorgungsleitungen ein eingewachsenes 10 KV Stromkabel entdeckt wurde.
Bei den anschließenden Recherchen stellte sich heraus, dass es sich um ein Starkstromkabel der ELE handelt, das die Versorgung des Unternehmens Thyssen Krupp Elektrical Steel sichert. Insgesamt liegen in diesem Bereich 3 dieser 10 KV Kabel. Hinzu kommen noch ein Steuerkabel der LZA, ein Kabel der Telekom und eine Wasserleitung der Gelsenwasser AG.
Produktionsbedingt kann Thyssen derzeit nicht ohne weiteres auf diese Stromversorgung verzichten. Derzeit wird bei Thyssen eine provisorische Änderung der Stromversorgung installiert, damit die Kabelgruppe zur Bergung der Wurzelstöcke abgeschaltet werden kann.
Mit dem übrigen Betroffenen wird derzeit besprochen, welche Leitungen möglicherweise noch in diesem Bereich liegen und ob die Versorgung zeitweise unterbrochen werden kann.
Für weitere Untersuchungen wird jetzt durch die Stadt Gelsenkirchen kurzfristig eine Firma beauftragen, die zunächst nach weiteren Leitungen sucht und zu gegebener Zeit die Wurzelstöcke dann entfernen wird. Ein genauer Termin für die Entfernung der Wurzelstöcke kann daher derzeit nicht genannt werden.