30. Juni 2015, 11:04 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Pünktlich zum Ferienbeginn erhielt das städtische Referat Kultur Post aus dem Regierungspräsidium in Münster: Das Land bewilligt der Stadt Gelsenkirchen insgesamt rund 49.000 Euro für Projekte des Programms „Kultur und Schule“ im kommenden Schuljahr.
Anfang Mai hat eine Jury bestehend aus fachkundigen Vertretern der Gelsenkirchener Kunstszene und der Schulaufsicht zusammengesessen, um aus insgesamt 37 Projektanträgen Gelsenkirchener Schulen kulturpädagogisch interessante Projekte für eine Landesförderung vorzuschlagen.
Von diesen 37 Projekten wurden insgesamt 21 ausgewählt.
Damit kann dieses nun schon seit neun Jahren erfolgreiche Programm der Kulturellen Bildung nach den Sommerferien an acht Grundschulen, zwei Hauptschulen, drei Förderschulen, einer Realschule, einer Sekundarschule, drei Gymnasien, zwei Gesamtschulen und einem Berufskolleg starten.
21 Künstlerinnen und Künstler der unterschiedlichsten Kunstsparten aus Gelsenkirchen und der näheren Umgebung gehen in die Schulen und arbeiten in insgesamt 40 Unterrichtseinheiten außerhalb des Unterrichtes mit den Schülerinnen und Schülern zusammen. Die Gruppengröße beträgt 12 bis max. 25 Schüler. Der Schwerpunkt bei den Sparten liegt im Bereich Theater und Tanz (acht Projekte) gefolgt von der Bildenden Kunst (sieben Projekte), fünf Musikprojekten (teilweise mit Tanzelementen) sowie ein Literaturprojekt.
Ein weiteres Projekt wurde außerhalb des oben genannten Förderrahmens mit zusätzlich rund 2.400 Euro bewilligt. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt einer Grundschule mit einer Kita in der Neustadt.
Stadtdirektor Dr. Manfred Beck, Schul- und Kulturdezernent und Leiter des Kommunalen Bildungsbüros: „Kommunale Organisation von Lernprozessen umfasst zwingend die Einbindung der lokalen Kulturszene. Die Projekte bereichern das schulische Lernen. Dadurch sollen Kinder und Jugendliche mit Kunst und Kultur in Verbindung gebracht werden, unabhängig von ihrer Herkunft und dem sozialen Status der Familien. Sie lernen ihre kreativen Potenziale kennen und können diese entsprechend unter Anleitung der Künstler weiterentwickeln.“
Am Ende des Schuljahres sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte einem breiten Publikum z.B. in Form von Ausstellungen oder einer öffentlichen Abschlusspräsentation vorstellen.