29. Juni 2015, 11:23 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Seit 1990 ist der SommerSound ein fester Bestandteil im Kalender der Musikfreunde in Gelsenkirchen und den umliegenden Städten und begeht in diesem Jahr somit ein Jubiläum zum 25. Geburtstag. Nachdem die Veranstaltungsreihe im letzten Jahr nach dem verheerenden Sturm nicht im Stadtgarten stattfinden konnte, wird die Musikreihe in diesem Jahr wieder im Musikpavillon des Gelsenkirchener Stadtgartens durchgeführt, wie immer sonntags, umsonst und draußen. An insgesamt fünf Sonntagen werden in den Sommerferien jeweils zwei Bands für internationales Flair sorgen. Die Bandbreite der Konzerte ist dabei besonders groß. Unter dem Motto „Seit 25 Jahren musikalische Vielfalt!“ werden Musiker aus Frankreich, der Mongolei, Großbritannien, USA und Deutschland spannende Crossover-Konzerte und grenzüberschreitende Musikcollagen präsentieren. Das erste Konzert beginnt jeweils um 19.30 Uhr, das zweite Konzert um 20.45 Uhr. Der Biergarten ist immer ab 18 Uhr geöffnet.
Den Auftakt macht am Sonntag, 5. Juli, um 19:30 Uhr Claudia Rudek. Ihr folgt um 20:45 Uhr „Ina Karian et Paris la Nuit“.
Claudia Rudek wuchs mit Musik auf. Gesungen wurde ständig und zu allem: zum Staubsauger, im Kirchenchor, bei der Hausarbeit. Sie erhielt zunächst eine klassische Ausbildung an der Violine, bis ihr Lehrer feststellte, dass seine Lieblingsschülerin alles nach dem Gehör spielte und keine einzige Note kannte. Seitdem sie mit 14 Jahren die Gitarre als ihr wahres Instrument entdeckt hat, schreibt und singt sie mit großer Leidenschaft eigene Lieder. Es sind die leisen Töne des Folk-Pop, die rohe Akkorde des Grunge, und verträumte sphärische Klänge aus den 70er-Jahren. Sie glaubt an das Instrument. Komplexe Pickings und einfallsreiche Klanggebilde fließen unter ihrem intensiven Gesang. In ihren Liedern erzählt sie gleichermaßen von Schmerz und Melancholie als auch über die daraus entstehende Hoffnung und Liebe, die es Träumern erlaubt, noch zu kämpfen.
Als ursprüngliche Schauspielerin liebt Ina Karian vor allem die Bühne. Sie zeigte sich zuerst in Paris am Theater, in Filmrollen und im Cabaret, und entwickelte dort ihre ersten Schritte zur Musik. So hat sich zuletzt die Gruppe „Paris La Nuit Quartett“ zusammengefunden - mit spanisch, russisch, deutschen und französischen Wurzeln. Vier ausdrucksvolle Musiker, die französische Klassiker interpretieren und eigene Kompositionen spielen. Ein Repertoire, das mit vielen Gypsy, Rock und Flamenco Einflüssen durchsetzt ist, und voila, das ist die „world music in french” von Ina Karian, die sich inzwischen auch in Deutschland ihr Publikum erschließt. Das verspricht einen Abend mit südlicher Brise. (Besetzung: Ina Karian (Gesang und Gitarre), Steven Pfeffer (Gitarre), Elmira Fries (Akkordeon) und Manuel Beutke (Schlagzeug)