24. Juni 2015, 12:01 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 24. Juni 2015, 12:01 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Oberbürgermeister Frank Baranowski:
„Es gibt gute Gründe, jetzt nicht Teil
einer Landesgartenschaubewerbung zu sein.“
GE. „Ich weiß nicht, wie es um die Vorstellungskraft der CDU bestellt ist, aber eine kurze Recherche vor der Veröffentlichung der Fragen zur Landesgartenschau 2020 hätten eine einfache Erklärung gebracht“, antwortet jetzt Oberbürgermeister Frank Baranowski auf eine Pressemitteilung des Ratsfraktionsvorsitzenden der CDU Gelsenkirchen, Wolfgang Heinberg. Der hatte geschrieben, dass sich die CDU nicht vorstellen könne, „…dass Gelsenkirchen bei einer möglichen Landesgartenschau in unserer Region nicht mit zum Ausrichterkreis gehören soll“.
Oberbürgermeister Frank Baranowski verweist darauf, dass es durchaus verschiedene gute Gründe gibt, warum Gelsenkirchen zur Zeit nicht zu den Bewerberstädten gehört. So ist bekannt, dass bei den Auswahl- und Entscheidungsprozessen Städte, die bisher noch keine Gartenschauen ausgerichtet haben, größere Chancen auf den Zuschlag haben als Kommunen, in denen bereits eine Bundes- oder Landesgartenschau stattgefunden hat. Gelsenkirchen war bekanntlich 1997 Ort der Bundesgartenschau.
Deshalb werden den Städten Herne, Herten, Recklinghausen und Herne gute Aussichten eingeräumt, Austragungsorte einer Landesgartenschau zu werden und damit diese Möglichkeit einer nachhaltigen Stadt- und Freiraumentwicklung zu nutzen.
Diese Städte sind bereits seit mehr als zehn Jahren mit der Vorbereitung eine städteübergreifende Gartenschau befasst. Getragen von bürgerschaftlichem Engagement haben die Räte der Städte bereits in den Jahren 2003 und 2004 positive Beschlüsse gefasst. Eine Einbindung der Stadt Gelsenkirchen in das Konzept, hätte die Erfolgsaussichten der Bewerbung in Frage gestellt.
Trotzdem gibt es bei der Stadt Gelsenkirchen durchaus Überlegungen, Teil einer Gartenschau zu werden. Bekanntlich plant der Regionalverband Ruhr (RVR) die Internationale GartenBau-Ausstellung (IGA) 2027 in die Metropole Ruhr zu holen. Dabei soll Gelsenkirchen mit dem Nordsternpark als Kerngelände den herausragenden Schwerpunkt bilden.
Ausgehend von der Landesgartenschau werden die qualitativ zu Grünzügen aufgewerteten Radwege an der Emscher ein Schaufenster sein, das sich an der Emscher fortgesetzt weiter entwickeln soll. Das heißt, kontinuierlich wird dieser Grünzug ab 2020 nach Westen fortgesetzt und soll bis zur IGA 2027 lückenlos an der Emscher entlang geführt werden.