24. Juni 2015, 15:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 24. Juni 2015, 15:08 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Musikalische Beiträge, lobende Wort und ein Markt der Möglichkeiten. All das wartete auf die Besucherinnen und Besucher des Hans-Sachs-Hauses am heutigen Mittwoch, 24. Juni. Zehn Gelsenkirchener Schulen und ein Netzwerk wurden ausgezeichnet, die mit Projekten an der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) teilgenommen hatten.
„Es macht mich sehr stolz, dass sich die jungen Menschen in Gelsenkirchen derart engagieren“, sagte Martina Rudowitz, Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen. „Jedes einzelne Projekt und damit auch jede Schule hat es verdient, sich ab heute Schule der Zukunft nennen zu dürfen.“ Und mit dieser Meinung stand sie nicht alleine da.
Getragen wird die Kampagne von zwei Landesministerien: dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) des Landes NRW. Marlies Dieckmann, Leiterin des Referates „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im MKULNV, überbrachte die Grüße von Umweltminister Johannes Remmel und überreichte gemeinsam mit der Bürgermeisterin jeder Schule eine Urkunde, ein Hausschild und Fahne über die erreichte Zertifizierung: der Pfefferackerschule, der Hauptschule an der Emmastraße, der Lessing Realschule, den Gesamtschulen Ückendorf, Bergerfeld und Gelsenkirchen-Bismarck sowie dem Grillo- und Ricarada-Huch-Gymnasium und den Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung und Technik und Gestaltung.
Neben den Schulen wurde außerdem das „Netzwerk Schule der Zukunft Gelsenkirchen“ ausgezeichnet.
„Bildung für nachhaltige Entwicklung gilt es, im Alltag von Schulen, Kitas und ihren außerschulischen Partnern fest zu verankern. Dazu soll die Kampagne motivieren und Impulse setzen. Denn nur eine nachhaltige Entwicklung, die sowohl die Interessen der heutigen als auch der kommenden Generationen auf der ganzen Welt berücksichtigt, ermöglicht eine gerechte Zukunft für alle“, so die Vertreterin des NRW- Umweltministeriums, die sich beeindruckt von der von den Gelsenkirchener Schülerinnen und Schülern organisierten Veranstaltung zeigte.
Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Projekte vor, die von Umweltsponsorenläufen über Fairtrade-Läden bis zum „EnergyLab“, bei dem junge Menschen in Experimenten mit den Themen Klima und Energie auseinandersetzen können, reichten. Neben den Informationen gab es aber auch Mitmachaktionen, so dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich ein eigenes, spürbares Bild der Themen machen konnten. „Es liegt uns in Gelsenkirchen sehr am Herzen, auch die jungen Menschen für den Nachhaltigkeitsgedanken zu begeistern. Die vorgestellten Projekte zeigen eindrücklich, dass dies im Rahmen der Landeskampagne gut funktioniert hat“, stellte Stadtdirektor Manfred Beck fest.
Begleitet wurde die Kampagne in Gelsenkirchen durch das aGEnda 21-Büro, welches auch die Veranstaltung mitorganisierte. Durch die Veranstaltung führten Jacob Igbinomwanhia von der Evangelischen Gesamtschule in Bismarck und Betül Kübra Gülmez von der Ückendorfer Gesamtschule. Drei Jahre hatten sie und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler Zeit, ihre Projekte auf die Beine zu stellen und in ihren Schulen umzusetzen, um dann dem Ganzen die Krone aufzusetzen: Zertifiziert als Schule der Zukunft.