23. Juni 2015, 16:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Nachdem der Recklinghäuser Stadtrat gestern Abend seinen Anteil zur Finanzierung der Neuen Philharmonie Westfalen beschlossen hat, erhält das Orchester Planungssicherheit bis 2021“, so Oberbürgermeister Frank Baranowski.
Die Stadt Gelsenkirchen hat in den Verhandlungen mit dem Orchester bereits dem Abschluss eines ausgehandelten Haustarifvertrages zugestimmt. Der Vertrag sieht vor, dass die Neue Philharmonie Westfalen bis zum Jahre 2021 eine Bestandsgarantie erhält. Das Orchester war infolge von Tariferhöhungen in eine wirtschaftlich defizitäre Lage geraten, die ohne die finanzielle Intervention der Träger und des Landes existenzgefährdend war.
Frank Baranowski: „Ich halte den Fortbestand des Orchesters auch mit Blick auf die Bespielung des Musiktheaters im Revier und das kulturelle Angebot in der Stadt und der Region für absolut notwendig. Deshalb bin ich froh darüber, dass es uns gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen und dem Kreis Unna gelungen ist, in intensiven Verhandlungen mit den Musikern und deren Gewerkschaft, dem Land NRW und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein Konzept zu erarbeiten, dass eine langfristigen Sicherung der Neuen Philharmonie Westfalen sichert.“
Neben der Erhöhung der Zuschüsse durch die kommunalen Träger haben auch die Musiker einen erheblichen Anteil zur Konsolidierung beigetragen. So wird das Orchester um insgesamt 10 Planstellen verkleinert und verfügt dann noch über eine Stellenzahl von 114 Musikern. Dabei wird von den Trägern auf Kündigungen verzichtet, stattdessen werden derzeit vakante Stellen nicht wieder besetzt. Zudem verzichten die Musikerinnen und Musiker bis 2021 – nach Jahren gestaffelt – auf ihr tarifvertragliches Weihnachtsgeld sowie auf tarifliche Nachforderungen für die Jahre bis 2014.