02. Juni 2015, 10:54 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Projektteam Zuwanderung EU-Ost der Stadt Gelsenkirchen hat gemeinsam mit Kommunalem Ordnungsdienst und Polizei wie angekündigt am Montag ein Gebäude an der Grenzstraße im Stadtteil Schalke räumen lassen. Das Haus war für unbewohnbar erklärt worden, nachdem in den vergangenen Wochen wiederholt massive Manipulationen an den Elektroinstallationen festgestellt worden sind. Sämtliche Bemühungen durch Aufklärungsgespräche, Sicherung der Stromkästen und Einschreiten der ELE, hatten zu keiner Verbesserung geführt. Gesicherte Kellertüren wurden aufgehebelt, Wasserleitungen beschädigt sowie Brandlasten im Hausflur nicht entfernt. Die ELE hat das gesamte Gebäude vom Stromnetz getrennt. Es wurden erneut Manipulationen an den Sicherungskästen vorgefunden.
Eine Dolmetscherin war ebenfalls vor Ort. Die noch im Gebäude befindlichen Personen räumten zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenes Inventar aus. Auf Nachfrage gaben alle Personen an, neuen Wohnraum gefunden zu haben. Alle Wohnungen konnten im Anschluss in Augenschein genommen und verschlossen werden.