26. Mai 2015, 11:23 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Auf vielfachen Wunsch zeigt das Kommunale Kino Gelsenkirchen im Schauburg-Filmpalast (Horster Straße 6) am Sonntag, 31. Mai, um 12.45 Uhr und am Montag, 1. Juni, um 18 und 20.30 Uhr wieder einmal die letzte verbliebene 35mm-Kopie der prominent besetzten, turbulenten Gesellschaftssatire „Das Wunder des Malachias“ – der absolute Klassiker der in Gelsenkirchen entstandenen Filme.
Vor der Kulisse einer fiktiven Ruhrgebietsstadt wirft Bernhard Wickis freie Adaption von Bruce Marshalls Roman „Father Malachy’s Miracle“ einen entlarvenden Blick auf die Auswüchse des deutschen Wirtschaftswunders und die Sensationsgier der Medien. In dem 1961 unter anderem an Rundhöfchen und am/im Musiktheater gedrehten Film wirkte die damalige erste Garde des deutschen Schauspiels mit, deren Namen auch heute noch nicht nur die ältere Generation kennt: Horst Bollmann, Richard Münch, Christiane Nielsen, Günther Pfitzmann, Brigitte Grothum, Karin Hübner, Pinkas Braun, Günter Strack, Romuald Pekny, Senta Berger, Vicco von Bülow u. a.
Pater Malachias‘ inniges Gebet, die anrüchige Eden-Bar möge endlich aus der Nachbarschaft seiner katholischen Kirche verschwinden, findet Gehör: Urplötzlich steht das Etablissement samt Gästen und Personal auf einer einsamen Nordseeinsel. Während sich am Schauplatz des unglaublichen Ereignisses schon bald hemmungslose Geschäftemacher tummeln, wird die gestrandete Bar kurzerhand zum feudalen Jet-Set-Club umfunktioniert. Pater Malachias wünscht indessen, das Wunder wäre nie geschehen.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen