21. Mai 2015, 10:34 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit dem Spielfilm „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ endet die Mai-Reihe „Filmland Frankreiche“ des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen am Pfingstsonntag/-montag, 24./25. Mai. Am Dienstag, 26. Mai, folgt der amerikanische Thriller „A Most Violent Year“. Und am Mittwoch, 27. Mai, ist das britische Biopic „Mr. Turner – Meister des Lichts“ zu sehen.
Von Montag bis Dienstag finden die Vorstellungen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) statt und beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr und an den anderen Tagen um 18 und 20.30 Uhr. Die Mittwoch-Vorstellung in der Gesamtschule Ückendorf beginnt um 19.30 Uhr.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Jean-Paul Rouves Verfilmung „Zu Ende ist alles erst am Schluss“ des Romans „Souvenirs“ von David Foenkinos überzeugt als eine berührende, intelligente Tragikomödie über die Träume und Enttäuschungen dreier Generationen. „In wirklichkeitsnahen Szenen – immer mit einer Prise Humor und Melancholie gewürzt – gelingt (dem französischen Regisseur) eine Reflexion über das Leben an sich.“ (WDR 2) Offizieller Beitrag zu den internationalen Filmfestivals in Arras und Saint-Jean-de-Luz. — Der Literaturstudent Romain plant vage, einen Roman zu schreiben. Momentan beschäftigen ihn allerdings eher die eigenen Familiengeschichten: Vater Michel ist nach der gerade erfolgten Pensionierung völlig orientierungslos, was zu erheblichen Konflikten mit seiner Ehefrau Nathalie führt; die frisch verwitwete Großmutter Madeleine muss in ein Seniorenheim ziehen, aus dem sie kurzerhand flieht. Als Romain eine Postkarte von Madeleine erhält, versucht er, die geliebte Oma aufzuspüren. Für den jungen Mann beginnt eine erkenntnisreiche Reise.
J. C. Chandor erzählt in „A Most Violent Year“ atmosphärisch dicht, facettenreich und nuanciert die fesselnde Geschichte eines integren Mannes auf dem Weg nach oben und liefert zugleich ein hochinteressantes Gesellschaftsporträt aus einer Zeit, in der Gier, Korruption und Verbrechen allgegenwärtig waren. Ausgezeichnet u. a. vom „National Board of Review“ mit den Preisen für den „Besten Film“, den „Besten Hauptdarsteller“ (Oscar Isaac) und die „Beste Nebendarstellerin“ (Jessica Chastain). — New York 1981, das Jahr mit der höchsten Kriminalitätsrate in der Stadtgeschichte. Abel, Sohn mexikanischer Einwanderer, konnte sich zu einem erfolgreichen Heizöl-Spediteur hocharbeiten, ohne dass er dabei illegale Wege beschritten hätte – umso erstaunlicher, weil seine Ehefrau die Tochter eines bekannten Verbrechers ist. Nun erhält er die Option, ein Grundstück am Hafen, das ihm einen entscheidenden Vorteil verschaffen würde, zu erwerben. Abel bleibt ein Monat Zeit, um die komplette Kaufsumme aufzubringen. Massiv unter Druck gerät er, als ein Unbekannter regelmäßig seine Lastwagenflotte überfällt.
Mike Leighs sehenswertes Biopic „Mr. Turner – Meister des Lichts“ widmet sich den letzten 25 Lebensjahren des berühmten britischen Malers Joseph Mallord William Turner (1775-1851) und zeichnet nicht nur ein facettenreiches, visuell bestechendes Künstlerporträt, sondern vermittelt auch treffend die Zeitumstände und ihre Herausforderungen. Nominiert für vier „Oscars“ darunter in den Kategorien „Beste Kamera“ und „Bestes Szenenbild“.