08. Mai 2015, 15:38 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat heute mit Vertretern der St. Augustinus GmbH und des neu gewählten Vorstandes des Kinderschutzbundes Gelsenkirchen über die Vorgänge rund um die von zwei städtischen Mitarbeitern gegründeten Neustart kft in Ungarn gesprochen.
Beide Organisationen waren der Einladung des Oberbürgermeisters gefolgt, einen gemeinsamen Weg der Aufklärung zu gehen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Hintergründe zu Verbindungen zwischen Kinderschutzbund, dem Kinderheim St. Josef, der Neustart kft und der Stadt Gelsenkirchen. Alle Beteiligten haben heute ihren Willen bekundet, intensiv an der Aufklärung mitzuarbeiten. Weitere Treffen wurden bereits heute vereinbart.
Unterdessen sind auch die Recherchen der Stadt Gelsenkirchen im Ausland fortgeführt worden. Die Einsicht in Grundbuch- und Geschäftsunterlagen in Ungarn sind aufwändig und zeitintensiv. Hier erwartet die Stadt Gelsenkirchen in Kürze weitere Informationen durch das beauftragte Wirtschaftsprüfungsunternehmen.
Am Donnerstag hat auch das Rechercheteam des WDR auf die wiederholte Bitte der Stadt Gelsenkirchen Einblick in weitere Unterlagen gewährt. Sie enthalten belastende Hinweise. Diese Hinweise wiegen so schwer, dass Oberbürgermeister Frank Baranowski in Abstimmung mit dem Rechtsdezernenten Dr. Christopher Schmitt unmittelbar juristische Schritte verabredet hat. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits. Die WDR-Sendung Westpol wird am Sonntag ab 19:30 Uhr über den Stand ihrer Recherchen berichten.