22. Januar 2026, 15:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Hans-Sachs-Haus. Bildrechte: Stadt Gelsenkirchen
Der erste Beteiligungsprozess stand unter dem Leitmotiv „Klimaanpassung“. Im Rahmen des Pilotprojekts „Grünes Bürgerbudget“ konnten Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Ideen für klimasensible Maßnahmen einreichen, andere Vorschläge kommentieren, ergänzen oder unterstützen. Themen reichten von urbaner Begrünung und Hochbeeten bis zu innovativen Konzepten zur besseren Resilienz gegenüber Extremwetterereignissen wie Hitze, Starkregen und Stürmen – Herausforderungen, die auch Gelsenkirchen zunehmend beschäftigten.
Aus allen eingereichten Ideen entstand durch eine demokratische Abstimmungsphase eine priorisierte Vorschlagsliste. Diese wurde von der Stadtverwaltung hinsichtlich Kosten, Machbarkeit und Zuständigkeiten bewertet. Ergebnis war ein Projektportfolio mit einem Gesamtumfang von bis zu 500.000 Euro, finanziert aus Fördermitteln des Bundes im Rahmen der „Modellprojekte Smart Cities“.
Die neue Beteiligungsplattform hat sich nicht nur als Werkzeug zur Stärkung der digitalen Teilhabe bewährt, sondern auch als ein Baustein für mehr Transparenz, Kooperation zwischen Bürgerschaft und Verwaltung sowie effektivere Entscheidungsprozesse in Gelsenkirchen. Vorteile der Plattform sind unter anderem erhöhte Partizipation, nutzerfreundliche digitale Zugänge und eine bessere Dokumentation von Beteiligungsprozessen.
Mit dem erfolgreichen Start der Plattform und dem Grünen Bürgerbudget hat Gelsenkirchen im Jahr 2025 einen bedeutenden Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen, resilienten und digital vernetzten Stadtgesellschaft gemacht.