Workshop, 15. November 2026, 11:00 Uhr - 17:30 Uhr, Bildungszentrum
Die Anwendung der Perspektive ist eine unerlässliche Methode in der Kunst, um gegenständliche Motive stimmig auf die zweidimensionale Fläche zu übertragen. Zu Zeiten der italienischen Renaissance im 15. Jhd. entdecke man die mathematisch-geometrischen Gesetzmäßigkeiten der Linearperspektive, um einen dreidimensionalen Raum und seine Objekte, durch eine bestimmte Ansicht wahrgenommen, in der Bildebene darzustellen. In der Malerei finden auch Farb- und Luftperspektive ihre Anwendung.
Es sind oft nur kleine Kenntnislücken in Sachen Perspektive, die uns von einer stimmigen Darstellung realistischer Bildmotive trennen. In diesem Workshop klären wir offene Fragen und erarbeiten uns das Basiswissen, das wir brauchen, um einen gelungenen Eindruck von Raumtiefe und Plastizität zu erzielen. Dafür werden zunächst verschiedene Fluchtpunktperspektiven konstruiert und anschließend das neu entwickelte Verständnis beim Betrachten des dreidimensionalen Raums eingebracht. Mittels Peilen bzw. Maßvisierens üben wir das Erfassen und Übertragen des Gesehenen auf die Fläche. Beim Bildaufbau können die Fluchtlinien der Grundkörper auch als Hilfslinien dienen, um proportionale und perspektivische Stimmigkeit zu erreichen. Die gelungene Darstellung der eigenen Ansicht auf den dreidimensionalen Aufbau eines Stilllebens beschließt den Workshoptag.
Bitte mitbringen: Papier (mindestens 30 x 40 cm), Lineale, Geodreieck, Bleistifte verschiedener Härtegrade und zwei bis drei Gegenstände, die gezeichnet werden sollen.
Dozentin: Julia Körmendy
Anmeldung erforderlich.
Kursnr.: 2622353
Teilnahmegebühr: 23,00 € -- erm. 13,00 €