Konzert, 28. November 2026, 16:00 Uhr, stadtbauraum
Bis heute sind Werke von Frauen im klassischen Kanon und in den Konzertprogrammen unterrepräsentiert. Viele waren zu Lebzeiten jedoch sehr berühmt. Wir präsentieren Lebensgeschichten von Komponistinnen und deren Schwierigkeiten. anerkannt zu werden und mit ihren Werken in die Öffentlichkeit zu gelangen.
Wir erläutern eine weiblich geprägte Musik- und Kulturgeschichte, von der »Erfindung« der Oper in Florenz bis hin zu deren Neuerfindung durch Missy Mazzoli und Kaija Saariaho im 21. Jahrhundert. Wir spielen vokal- und kammermusikalischen Werke von Louise Farrenc, Lili Boulanger, Amy Beach, Emilie Meyer und anderen. In Kurzvorträgen zeigen wir deren Bedeutung für die Salonkultur sowie für die Entwicklung der Klaviermusik auf. Wir wollen damit auch ein Publikum ansprechen, das nicht regelmäßig in Konzertsälen zu finden ist.
Kein Eintritt, eine Hutspende ist erwünscht.
15.30 Uhr Einlass / 16:00 Uhr Beginn
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Gelsenkirchen
Dieser Termin ist kostenfrei.