Ausstellung, 13. November 2026 - 31. Dezember 2026, werkstatt
Foto. Bildrechte: Steffen Hampe
Die Hagenstraße windet sich von Marifet bis zum Michaelshaus um den Stadtkern von Gelsenkirchen Buer wie eine Schlange durch die Wüste. Hier treffen Menschen aufeinander – zu Tisch auf einen Döner, bei deutscher Hausmannskost, indischen oder vietnamesischen Leckereien, bei Crépes, Kaffees, Kunstausstellungen oder einem erfrischendes Kaltgetränk am Thresen. Mehr Vielfalt ist auf 500 Metern an kaum einen anderen Ort in Gelsenkirchen zu haben. Zwischen den Fassaden dieser schmalen Schönheit pulsiert ein lebendiger Stadtraum mit internationalem und doch urigem Ruhrgebietscharme.
Steffen Hampe, freier Fotograf aus Gelsenkirchen, beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Architektur, Stadtstrukturen und Situationen des Wandels. Seine Bilder zeichnen sich durch klare Kompositionen, sachliche Perspektiven und eine zurückhaltende Bildsprache aus. Philip Mörbitz, ebenfalls aus Gelsenkirchen, möchte mit seinen Fotografien solche Momente erlebbar machen, deren Schönheit ohne ihr Festhalten oft unbemerkt verflogen wäre. Alltägliches Leben und Menschen in zunächst unspektakulär erscheinenden Situationen wird durch das fotografische Bild eine Würde verliehen, die im hektischen Treiben oft verkannt wird. Zusammen erkunden die beiden die vielen Schichten der Hagenstraße – zwischen Beständigkeit und Veränderung, zwischen öffentlichem Raum und persönlicher Erinnerung. Natürlich, nicht gestellt und trotzdem kein Zufall.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Hagenstraße mit anderen Augen zu betrachten: als lebendige Straße, als Begegnungsort und als Spiegel eines Stadtteils, dessen Geschichten sich Tag für Tag weiterschreiben.
Öffnungszeiten: Di - Fr: 16:00 - 18:00 Uhr
Infos: 0209 / 4024 4543
Eintritt: 10,00 € -- Vereinsmitglieder 10,00 € - erm. 5,00 €