Der Bund verpflichtet alle Großstädte bis Mitte 2026, eine Kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Darin soll strategisch festgelegt werden, welche Stadtgebiete in welcher Weise mit Wärme versorgt werden sollen und wie erneuerbare Energien und unvermeidbare Abwärme dabei sinnvoll genutzt werden können.
Das Ziel ist es, ein zukunftssicheres Energiesystem zu entwickeln und den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung für die individuelle Energieplanung zu bieten.
Da die Städte Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck städteübergreifende Versorgungsnetze nutzen, haben sich die Kommunen zu einem gemeinsamen Vorgehen entschieden. Dies soll Kosten senken und das gemeinsame Verfahren beschleunigen.
Eine erste Infoveranstaltung zum Kommunalen Wärmeplan fand am 14. Januar 2026 statt. Die Ergebnisse sind in einer Präsentation dokumentiert.