Für das Ruhrkonferenz-Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ein Förderprogramm für Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung aufgelegt. Gemeinsam mit den Wasserverbänden der Region (in Gelsenkirchen: Emschergenossenschaft & Lippeverband) sollen darüber sowie über ergänzende Förderungen bis 2030 rund 250 Millionen Euro in entsprechende Projekte im Ruhrgebiet investiert werden.
In einem ämterübergreifenden Prozess wurden im Stadtgebiet Gelsenkirchen drei Gestaltungsräume ermittelt, welche am 12. Dezember 2024 vom Rat der Stadt beschlossen. Es handelt sich um Gestaltungsräume, welche in den Stadtteilen Hassel, Horst und Schalke-Nord liegen.
Gestaltungsräume sind Quartiere mit klimawandelbedingten Defiziten, denen mit wasserbezogenen Maßnahmen begegnet werden kann und in denen durch gebündelte Maßnahmen messbare Effekte erzielt werden können.