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ORGANIZER;CN="Stadt Gelsenkirchen - Kulturraum „die flora“" :MAILTO:flora@gelsenkirchen.de
LOCATION:Kulturraum „die flora“, Florastraße 26, 45879 Gelsenkirchen
SUMMARY:„Meine Stadt“
DESCRIPTION:„Wenn ich Musik lausche, neuer Musik, und es gelingt ihr, mich zu entführen, dann geht's stets in mir auf Reisen. Und dieses Stück Kammermusik nun hat mich schon beim ersten Mal mitgenommen auf eine Reise durch die Stadt, „meine Stadt“, und ich durfte sie aus geliehenen Augen sehen und ihre Klangwelt mit wachen Ohren hören: Ich bin horchend durch meine Stadt gereist, eine weiße Katze war meine Führerin, und ich, ich war ein Esel.“ So bemerkt André Wülfing in Hinblick auf seine Text-Arbeit zu dem Noten-Werk des Gelsenkirchener Komponisten Michael Em Walter – das Ergebnis „Meine Stadt“ spiegelt die langjährige künstlerische Zusammenarbeit der beiden Gelsenkirchener Weggefährten.Ermöglicht durch ein Stipendium des Musikfonds e.V. (Berlin) konnte sich Michael Em Walter einer kammermusikalischen Komposition widmen, die über einen Großteil des Entstehungszeitraums mit dem Zusatz „plus x“ versehen war. Dieser bezog sich auf die Einbindung eines Textes in das musikalische Gebilde, die allerdings gleichsam „umgekehrt“ vonstattengehen sollte: Denn entgegen der „klassischen“ Vorgehensweise, bei der auf einen vorhandenen Text eine Musik komponiert wird, wurde in diesem Fall ein Text auf die fertige Komposition geschrieben. Eine besondere Herausforderung für André Wülfing.Der Arbeitsprozess Walters verlief dabei absolut ins Blaue hinein. „Alles, was ich hatte, waren allenfalls Ahnungen davon, was später von André kommen würde – und so schlug ich mir meine Musikschneisen durch etwas, was ich im Nachhinein nur als „Dickicht der Offenheit“ beschreiben kann. Denn meine Vorstellung dessen, was meine Musik später durch die Hinzufügung des Textes, tja, bebildern würde, stellte sich mir paradoxerweise auch in den Weg und hinderte durchaus auch mal am Fortkommen.“So entstand eine Musik, in der sich in rund 40 Minuten nichts wiederholt und doch vieles aufeinander Bezug nimmt. Die Musik öffnet bewusst Einfallstore für den Text, fungiert aber keinesfalls als Klangteppich, auf den beliebig Text gesetzt werden könnte. „Leicht wollte ich es mir und André auch dieses Mal nicht machen. Die Musik ist vielgesichtig, ändert den Charakter häufig, bleibt selten bei einmal gefunden Klangkombinationen hängen. Ist vielleicht auf der Flucht vor sich selbst? Das wäre mir zu negativ! Ich mache gerne Musik, die in einem stetigen Verwandlungsprozess begriffen ist, vermutlich, um ihr einen Abdruck unseres Lebens zu verpassen.“Ergänzt wird das Programm des Abends, den Robert Beck (Klarinette, Bassklarinette), Nikola Komatina (Akkordeon) und Yukinobu Ishikawa (Schlagwerk) gemeinsam mit André Wülfing als Sprecher bestreiten, durch solistische Beiträge der beteiligten Musiker.Das Projekt wurde ermöglicht durch ein Stipendium des Musikfonds e.V. (Berlin).Veranstalter: Kulturraum „die flora“
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