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SUMMARY:Gemeinschaftlich Wohnen für immer mehr Lebenslagen
DESCRIPTION:Nur was für Bessergestellte und in der Stadt? Gemeinschaftliches Wohnen ist längst viel mehr als eine kleine Nische! Das Spannende: Darunter sind heute ganz viele verschiedene Wohnformen für ganz viele Lebenssituationen und -–phasen zu finden.Mal sind es relativ ähnliche Gruppen (z.B. Frauen nach der Erwerbsphase), mal wird absichtsvoll gemischt (nach Haushaltsgröße, Alter, Geldbeutel). Engagement ist mal verbindlich, anderswo freiwillig usw. Das Spektrum reicht von der losen Hausgemeinschaft einer Baugruppe bis hin zum großen genossenschaftlichen Wohnprojekt mit hohem Solidaranspruch. Einige erlauben sehr flexible Wohnungsgrößen je nach momentaner Familienkonstellation, es gibt Gemeinschaftsinfrastruktur und zumietbare Zimmer oder es kann ganz nahräumlich umgezogen werden. Ganz oft heute dabei: Clusterwohnen - als der Versuch, mit begrenzten Wohnflächen sowohl Rückzug als auch Gemeinschaftsleben zu ermöglichen, aber weder das eine wie das andere starr vorzugeben. Und immer öfter dabei: vielfältige Formen, um mit Gemeinschaftswohnen besser mit Alter oder Unterstützungsbedarf zurecht zu kommen. Mal mit "Zeitkonten" fürs Helfen, mal mit eingestreuten betreuten WGs. Fast immer dabei: Anspruch und Chance, gemeinsam weniger Fläche und Ressourcen zu brauchen und gutes Wohnen bezahlbarer und stadtverträglicher zu machen. Win-win für Individuen und die Quartiere.Referent: Prof. Dr. habil. Ulrich Otto, Alterns- und Wohnforscher, age-research.net Tübingen/ZürichDie Veranstaltung wird in Kooperation mit der vhs Böblingen-Sindelfingen angeboten. Technische Voraussetzungen sind ein internetfähiges Endgerät mit Lautsprechern oder Kopfhörern. Als digitales Konferenztool wird die Plattform "edudip" genutzt. Die Zugangsdaten werden mit der Anmeldebestätigung per Mail zugeschickt.
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