BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:http://www.gelsenkirchen.de
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
DTSTART:19810329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
DTSTART:19961027T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:66985
ORGANIZER;CN="Kunstmuseum Gelsenkirchen" :MAILTO:kunstmuseum@gelsenkirchen.de
LOCATION:Kunstmuseum Gelsenkirchen, Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen
SUMMARY:Gespräch mit Wolfgang Brauneis zum Umgang mit NS-Kunst im öffentlichen Raum
DESCRIPTION:1957 wurde im Gelsenkirchener Goldbergpark die Skulptur einer sitzenden nackten Frau aufgestellt. Das Medienecho war beachtlich: Denn bereits damals wurde der ideologische Hintergrund dieser „Olympia“ und ihres Erschaffers, dem Bildhauer Fritz Klimsch, thematisiert. Die Skulptur wurde 1936 von der NS-Heeresleitung in Auftrag gegeben. Ein Abguss stand im Garten der Neuen Reichskanzlei, dem Amtssitz Adolf Hitlers. Der Bildhauer Fritz Klimsch stand auf der 1944 zusammengestellten „Gottbegnadeten-Liste“. Die darauf verzeichneten Künstler galten als „unabkömmlich“ und blieben vom Front- und Arbeitseinsatz verschont. Sie waren der nationalsozialistischen Kulturpolitik und Ästhetik zutiefst verpflichtet und illustrierten sozusagen die Philosophie des Regimes.Die „Olympia“ wird im Kunstmuseum auf ihre NS-Vergangenheit hin befragt. Die Ausstellung soll ein Forum bieten, um über die Darstellung rassistischer Ideale und den Verbleib der Skulptur im Stadtraum zu diskutieren.
CLASS:PUBLIC
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220818T180000
DTSTAMP:20060812T125900Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR