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ORGANIZER;CN="Katholische Kirchengemeinde St. Joseph" 
LOCATION:Katholische Pfarrkirche St. Joseph, Grillostraße 62, 45881 Gelsenkirchen
SUMMARY:Walnuss & Gewebe in der St. Joseph Kirche
DESCRIPTION:Das Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr realisiert ab 26. Juli das Festival „Walnuss  &amp; Gewebe – Gelsenkirchen produziert!“ mit Themenabenden, Workshops und  Vernetzungsveranstaltungen rund um die Themen Textil- und Nahrungsmittelproduktion in  der Schalker St. Joseph-Kirche. Ein besonderes Highlight: Auch die „Materialverwaltung  on Tour“, ein gemeinnütziger Fundus für Theaterrequisiten und Bühnenbilder, zieht mit ein  und verwandelt den Kirchenraum in eine Wunderkammer. Die ersten Sofas, Stoffe, Lampen und Figuren des Kultur- und Kreativprojektes  „Materialverwaltung on Tour“ haben bereits ihren Weg nach Schalke gefunden. Bald werden sie  Gesellschaft erhalten von weiteren Requisiten, einer Bar, der Wanderausstellung „Urbane  Produktion“, Arbeitstischen und Stühlen, damit Ende Juli das Festival „Walnuss &amp; Gewebe – Gelsenkirchen produziert!“ offiziell starten kann. Hinter dem Festival-Projekt steht ein Forschungsverbund, zu dem das Institut Arbeit und Technik,  die Hochschule Bochum, der Verein die Urbanisten, die Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen und  die Wirtschaftsentwicklung Bochum gehören. Gemeinsam erforscht das junge Team seit  viereinhalb Jahren die Chancen urbaner Produktion in vom Strukturwandel betroffenen  Quartieren. Nach Projekten in Bochum-Langendreer-Alter Bahnhof und Bochum-Wattenscheid  gibt es nun auch in Gelsenkirchen-Schalke Raum und Gelegenheit, neue ökonomische Visionen  für die Stadt Gelsenkirchen zu diskutieren, gemeinsam mit den Menschen vor Ort positive  Zukunftsbilder zu zeichnen, Ideen umzusetzen und konkrete Entwicklungen anzustoßen. „Wir  möchten die vorhandenen Stärken in Schalke nutzen, Unternehmen untereinander vernetzen,  Bürger:innen aktivieren und Organisationen und Akteur:innen für die Potenziale urbaner  Produktion sensibilisieren“, so Kerstin Meyer vom Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr. Bei Workshops, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen treffen Nachbar:innen auf junge  Gründer:innen, alteingesessene Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen auf  Studierende und Hobby-Näher:innen auf Wissenschaftler:innen. Während der drei Intensivwochen  im Juli, August und September 2021 stehen zwei Themen im Fokus: das Textilhandwerk als  produktive und historisch bedeutsame Säule der Stadt Gelsenkirchen und der Anbau und die  Verwertung von Walnüssen als Beispiel für urbane Lebensmittelproduktion und lokale  Wirtschaftskreisläufe. Nach der Festivaleröffnung am 26. Juli besteht die Möglichkeit, an Selbermach-Workshops  teilzunehmen und zum Beispiel die Grundlagen des Nähens zu lernen, mithilfe des  Druckverfahrens Cyanotopie individuelle Kunstwerke herzustellen oder Upcycling-Taschen zu  nähen. Die Themenabende zu Fair-Fashion, Innovationen im Textilbereich, Stadtentwicklung in Schalke und Schalke-Nord, urbaner Landwirtschaft und der Walnussproduktion als Vision für  Gelsenkirchen bieten darüber hinaus die Möglichkeit inhaltlich in Themen einzusteigen,  mitzudiskutieren, gemeinsame Projektideen zu erarbeiten und in Austausch mit anderen aktiven  Menschen und Unternehmen zu kommen. Während der offenen Café- und Coworking-Zeiten gibt  es zudem die Möglichkeit, die Arbeitsplätze in der Kirche zu nutzen, bei einem Getränk mit dem  Team ins Gespräch zu kommen, sich mit anderen Menschen auszutauschen und die  Wanderausstellung „Urbane Produktion – Produktion zurück in die Stadt“ zu besuchen. Die Wanderausstellung gibt einen Einblick ins Themenfeld der städtischen Produktion und stellt  produzierende Unternehmen und Gründungen vor, insbesondere aus dem mittleren Ruhrgebiet.  Mit der Ausstellung zeigt das Forschungsprojekt „UrbaneProduktion.Ruhr“ Möglichkeiten,  Herausforderungen und Vorteile von wohnortnaher Produktion. Die Themen reichen von  lebenswerten Quartieren und nachhaltiger Ökonomie über architektonische Lösungen und gläserne  Produktion bis zu neuen und zukunftsfähigen Konzepten für Logistik und Handwerk. Jan Bunse vom Verein die Urbanisten erklärt hierzu: „Wir möchten Kooperationen fördern,  Visionen entwickeln und zeigen, dass urbane Produktion, egal ob in Stadtfabriken und  Manufakturen, in Kirchengebäuden oder im eigenen Garten, die Zukunftsfähigkeit verbessern, die  Lebensqualität in Quartieren steigern, wirtschaftliche Resilienz stärken und die positiven Seiten  des Strukturwandels fördern kann“. Hinter dem Projekt Materialverwaltung on Tour steht ein Team aus freien Künstler:innen, dass  bereits seit geraumer Zeit Menschen bei der Umsetzung ihrer kreativen Vorhaben unterstützt.  Nach Stationen in Bochum und Oberhausen ist die Materialverwaltung nun erstmals in  Gelsenkirchen zu Gast und bespielt hier das gesamte Kirchenschiff. Die verbindende Klammer  zwischen beiden Projekten: Leitgedanken zu Upcycling und nachhaltiger und  ressourcenschonender Stadt- und Quartiersentwicklung. 
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