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Schüngelbergsiedlung
Schuengelberg

Nach über 80 Jahren wurde die denkmalgeschützte Zechensiedlung im Rahmen der IBA (Internationale Bauausstellung) endlich fertiggestellt.

1873 war die Zeche Hugo abgeteuft worden. 30 Jahre später begann das Bergwerk mit dem Bau von Werkswohnungen in der Gartenstadt auf dem Schüngelberg. Bis 1919 wurde die Siedlung sukzessive erweitert. In den Wirren des ersten Weltkrieges stagnierte der Bau, und das Projekt wurde nicht beendet. Mitte der 80er Jahre kaufte die Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten (THS) die 308 stark sanierungsbedürftigen Wohnungen und begann 1989 mit deren Umbau. Die Fassaden wurden renoviert, neue Fenster eingesetzt und die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht.

Zusammen mit den ab 1993 zusätzlich zur Altsiedlung gebauten 213 neuen Wohnungen präsentiert sich die Siedlung heute als moderner Lebensraum für fast 2.000 Bewohner. Eine Kindertagesstätte, Läden und der Forumsplatz als Kommunikationspunkt bringen zusammen mit öffentlichen Grünflächen und einem Torhaus eine besondere Atmosphäre auf den Schüngelberg.

300 Stufen führen von der Schüngelbergsiedlung auf die angrenzende Rungenberghalde. Der Aufstieg wird nicht nur mit einem schönen Rundblick auf Buer und die Umgebung belohnt. Auch das Stahlkunstwerk Schienenplateau und riesige Lichtkanonen sind zu entdecken. Sie malen jeden Abend Nachtzeichen in den Himmel.

Die Siedlung ist mit einem speziellen, ökologischen System zur Versickerung von Regenwasser ausgestattet.

Kontakt:
Klaus Herzmanatus, Tel.: 0209/594659

Straßenbahn:
Linie 301
Haltestelle Hugostraße




Verantwortl. im SdPR. ist die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen
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