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Witting-Stiftung ermöglicht Bildungsprojekte in Bismarck
Professor Dr. Ute Witting und Professor Dr. Christian Witting

Ohne Moos nix los - damit aber in Gelsenkirchener Kindergärten mehr los ist, engagiert sich die Witting-Stiftung seit ihrer Gründung im August 2006 für Projekte zur Sprachförderung und beschafft die dafür notwendigen Mittel. In diesen Tagen wird die Stiftung fünf Jahre alt. Diesen Jahrestag hat Oberbürgermeister Frank Baranowski zum Anlass genommen, die Stiftung und das Stifterehepaar - die Professoren Ute und Christian Witting - vorzustellen.

Wenn die Eheleute Witting über ihre Motivation, eine Stiftung zu gründen, sprechen, erzählen sie gerne, dass sie in ihrem Leben viel Gutes erfahren und beruflich und privat viel Glück gehabt haben. Etwas von diesem Glück wollen sie an andere Menschen weitergeben. Ute Witting, die in Gelsenkirchen Bismarck aufgewachsen ist, hat sich mit ihrem Mann dazu entschlossen genau dort mit ihrer Hilfe anzusetzen.

Gemeinsam mit dem Referatsleiter „Erziehung und Bildung“ der Stadt Gelsenkirchen, Alfons Wissmann, haben die beiden überlegt, wie sie in Bismarck effektiv helfen können. Das Ergebnis der Überlegung war, möglichst für mit der Hilfe einzusetzen, nämlich in der Kindertagestätte.

„Sprache der Schlüssel zu Bildung und zur Integration ist“, erklärt Ute Witting. Daher engagiert sich die Witting-Stiftung außerordentlich für die Förderung der Sprache und ermöglicht so die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen.

Durch die Sachmittel der Stiftung und die initiierten Förderangebote können die Städtischen Kindertagesstätten (Auf der Hardt, Julius-Frisch-Straße, Franziskusstraße und Hohenzollernstraße) wertvolle pädagogische Arbeit leisten, die ohne die Stiftung nicht realisiert werden könnten.

Seit 2007 unterstützt die Witting-Stiftung jährlich die Sprachförderung in den vier Städtischen Tageseinrichtungen für Kinder. In Zusammenarbeit mit einer logopädischen Praxis werden Defizite in der Sprachentwicklung aufgedeckt und durch Beratungsgespräche positiv beeinflusst. Seit 2010 profitiert auch die Kita in der Kronenstraße von dem durch die Stiftung ermöglichten Sprachförderungskonzept.

Die Witting-Stiftung setzt sich darüber hinaus für Projekte ein, die über Bewegung Sprachanlässe bieten und das Selbstvertrauen der Kinder stärken (Projekt „Sprache und Bewegung“). Außerdem unterstützt sie den spielerischen Umgang mit Zahlen, stellt Laptops mit Sprachlernsoftware zur Verfügung und veranlasste, dass in den Tageseinrichtungen in Bismarck die Grundausstattung für mathematische, technische und naturwissenschaftliche Forschung angeschafft werden konnte. Auch den Erwerb von Lärmampeln, durch die die Kinder ein Bewusstsein für Lärm entwickeln, hat die Stiftung bereits ermöglicht.

Oberbürgermeister Frank Baranowski: Ich erinnere mich sehr gut an das erste Zusammentreffen mit Professor Dr. Ute und Professor Dr. Christian Witting. Schließlich kommt es nicht oft vor, dass jemand in mein Büro kommt und fragt, was er für Gelsenkirchen tun kann!“ Inzwischen sind die Wittings keine Unbekannten mehr in den Kindertagesstätten der Stadt. Regelmäßig besuchen sie die Einrichtungen in Bismarck und freuen sich über die Fortschritte, die dort erreicht werden. Besonders begeistert zeigte sich das Stifterpaar vom Forschermobil, dass den Kindern die Naturwissenschaften nahe bringt.



17.10.2011
Verantwortl. im SdPR. ist Stadt Gelsenkirchen
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