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Herausragend und vorbildlich
Ricarda-Huch-Gymnasium vom Land Nordrhein-Westfalen geehrt
v.l.n.r.: Dr. Gernod Röken (von der Bezirksregierung), Gerhard Blume-Muntenbeck (stellvertr. Schulleiter), Rita Zimmermann-Sutcliffe (Lehrerin), Ursula Klee (Schulleiterin) und Stadtrat Dr. Manfred Beck.

Ein besonderes Lob erreichte das Ricarda-Huch-Gymnasium in Gelsenkirchen: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ehrte die Schule für den erfolgreichen Abbau von Bildungshürden als „eine der herausragenden Schulen unseres Landes“.

Dr. Gernod Röken von der Bezirksregierung Münster überreichte die von der Landesregierung ausgestellte Urkunde am Montag (7. November 2011). Schulleitung und Lehrkräfte freuten sich ebenso wie Stadtrat Dr. Manfred Beck über die besondere Auszeichnung.

Die Ehrung „für das uneingeschränkte Engagement“ und „die großartigen Leistungen“ hat sich das Gymnasium in Bulmke-Hüllen auch redlich verdient.
Als UNESCO-Schule setzt sich das Ricarda-Huch-Gymnasium besonders für die Integration ihrer aus 25 verschiedenen Nationen stammenden Schüler ein. Dabei hat sich das Gymnasium als Ziel gesetzt, insbesondere Kinder aus bildungsfernen Familien zu fördern. Themen wie Menschenrechte und interkulturelle Erziehung sind dauerhaft in anderen Unterrichtsfächern verankert. Es gibt Förderunterricht im Fach Deutsch, Türkisch ist ein eigenständiges Unterrichtsfach. Schulleiterin Ursula Klee: „Das Curriculum für das Unterrichtsfach Türkisch wurde sogar am Ricarda-Huch-Gymnasium entwickelt.“

Neben der Urkunde gab es auch ein Schreiben von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. In dem Brief unterstrich die Landesmutter, dass sich die Lehrkräfte am Ricarda-Huch-Gymnasium "nicht nur an den Lehrplan halten, sondern auch über den Tellerrand schauen und ihre Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise fördern und fordern."



07.11.2011
Verantwortl. im SdPR. ist: Stadt Gelsenkirchen.
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