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Ausgezeichnet: Gelsenkirchen erhält den Sonderpreis für Bodenschutz
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NRW.Urban hat gestern  für die Gelsenkirchener Fläche Graf Bismarck den Sonderpreis der Jury des NRW-Bodenschutzpreises 2011 erhalten. Der Preis wird im Rahmen der „Allianz für die Fläche“ vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband Nordrhein-Westfalen (AAV) ausgelobt.

Jury lobt Biotopschutz und Aufwertung auf dem Gelände Graf Bismarck
In der Begründung der Jury heißt es: „Die Sanierung der großflächigen Montanbrache Graf Bismarck in Gelsenkirchen wurde durch ein optimiertes Bodenmanagement ergänzt. Durch die Erhaltung und Aufwertung des angrenzenden Zechenwaldes wird ein Beitrag zum Biotopschutz und zur Erholungsnutzung geleistet.“
PI0911 - Foto BodenschutzpreisUmwelt-Staatssekretär Udo Paschedag übergab zusammen mit dem Geschäftsführer des AAV, Gerhard Kmoch, den Preis an Vertreter von NRW.Urban und der Stadt Gelsenkirchen.
Den Preis nahmen für NRW.Urban der Geschäftsführer Prof. Dr. Rolf Heyer sowie Dr. Martina Eichenauer und Hartmut Möller entgegen. Die Stadt Gelsenkirchen war vertreten durch Ingo Stapperfenne (Referat Stadtplanung) sowie Dr. Martina Antes und Dr. Gerhard Ruppel von der unteren Bodenschutzbehörde.
In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen entwickelt die NRW.URBAN auf der ehemaligen Kraftwerks- und Haldenfläche einen kleinen, neuen, hochwertigen Stadtteil. Graf Bismarck liegt mit seinem Hafenbecken direkt am Rhein-Herne-Kanal sowie in der Nähe der ZOOM-Erlebniswelt und ist an den Emscher-Radweg angebunden.

Vorbildfunktion der ausgezeichneten Projekte
Mit dem Bodenschutzpreis werden in erster Linie praktische und nachahmenswerte „good practice“-Beispiele aufgezeigt, die als Anregung für Kommunen und Investoren wirken und im Rahmen einer „Altlasten-Image-Kampagne“ der Verbreitung modellhafter Strategien zur Entwicklung brach gefallener Areale beitragen. Die mit dem Projekt aufgezeigten Lösungsansätze sollen einem breiten Publikum nahegebracht und als Modell für künftiges Flächenmanagement dienen.
Der Preis soll auch dazu beitragen, den Flächenverbrauch und seine ökologischen und ökonomischen Folgen in Nordrhein-Westfalen zu verringern. In NRW werden etwa 15 Hektar im mehrjährigen Durchschnitt täglich in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt. Das Ziel ist es, diesen Anstieg auf höchstens fünf Hektar im Jahr 2020 zu reduzieren. Langfristig soll der Flächenverbrauch auf null sinken. Dazu sind in den kommenden Jahren verstärkte Anstrengungen notwendig.
„Der Bodenschutzpreis zeigt eindrucksvoll, welches Entwicklungspotential wir auf ehemaligen Brachflächen haben und wie diese für eine sinnvolle Stadtentwicklung genutzt werden können", so Umwelt-Staatssekretär Paschedag.



09.11.2011
Verantwortl. im SdPR. ist: Stadt Gelsenkirchen.
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