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„Wenn der ganze Ruhrpott eine Stadt wär“

Bild: Ein Fest für das Chanson - mit Maegie Koreen, der Chanteuse aus dem RuhrpottMaegie Koreens Festival mit europäischen Liederpoeten für die Kulturhauptstadt Ruhr.2010

Die RuhrChansonnale als TWINS-Projekt mit Künstlern aus europäischen  Partnerstädten -  Vorstellungen in Hagen, Gladbeck, Gelsenkirchen und Bottrop

Maegie Koreen hat’s geschafft! Nach mühevoller Kleinarbeit und geduldigem Verhandlungsgeschick wurde schließlich ihr kulturelles Engagement belohnt: Die RuhrChansonnale, einst von Maegie Koreen ins Leben gerufen und seit Jahren ein erfolgreicher Exportschlager aus Gelsenkirchen, ist Teil des TWINS-Projektes für die Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 und startet am 12, März in Hagen. Übrigens wurde die RuhrChansonnale als eines der ersten Twins-Projekte für das offizielle Ruhr.2010-Programm von einer hochkarätigen Jury ausgewählt.

Mit von der Partie dieses Festivals europäischer Liederpoeten aus Partnerstädten des Reviers sind vor allem junge Künstler mit hohem Stimmpotential und anspruchsvollen Songs. Die RuhrChansonnale als ein Leitprojekt der Kulturhauptstadt Europas - davon hat Maegie Koreen lange geträumt. Der Traum ist nun Realität geworden und Maegie Koreen, die Chanteuse aus dem Ruhrpott, die schon die Berliner „Radautüte“ Claire Waldoff aus Gelsenkirchen wiederbelebte, unterstreicht mit ihrem Erfolg erneut, dass sie schon längst zu den bedeutendsten und beliebtesten Chanson- und Liedersängerinnen des Landes zählt. Schon heute bezeichnet Dr. Volker Bandelow, Chef des Kulturbüros, die RuhrChansonnale der Künstlerin als „ein starkes Stück Gelsenkirchen“. Bandelow: „Die Koreen ist ein Selbstläufer, die braucht eigentlich keine Unterstützung. “ Im übrigen sei das Genre Chanson eine der starken Seiten Gelsenkirchens.

PlakatfuerdieRuhrChansonnaleTrotzdem ist Maegie Koreen der Verwaltung ihrer Heimatstadt Gelsenkirchen äußerst  dankbar für die Hilfe beim Knüpfen der internationalen Kontakte, die teilweise nur auf dem Amtsweg möglich waren. Künstler wie der aus Nowgorod stammende Yurij Tsendovsky und andere erhielten so unkompliziert eine Auftrittsmöglichkeit außerhalb ihres Landes. Koreen: „Ohne Partner hätten wir ein solches Programm niemals realisieren können.“

Einer dieser Partner ist die Entertainment GMBH mit der Kaue, die seit Jahren Maegie Koreen und ihr Chanson-Engagement unterstützt. „Für uns ist klar, dass die Kauen der richtige Ort für die RuhrChansonnale ist, denn die gehört nach Gelsenkirchen, nicht zuletzt wegen der klassischen Kleinkunstbühne Kaue“, begründet Dr. Helmut Hasenkox, Geschäftsführer der Entertainment, seine Unterstützung.

Start der RuhrChansonnale ist nicht in der Gelsenkirchener Kaue, die ist erst am 16. März, um 19.30 Uhr,  der Auftakt ist am 12. März im Hagener Kulturzentrum Hasperhammer (19.30) mit zehn Solisten und sieben Musikern, u.a. der Deutsch-Franzose Pascal Vallee (23), Katja Douchine, Jennifer Labath mit Piaf-Liedern, die erst 18-jährige Sonia Godoj, Natalia Stefanek (beide aus Polen), Theassa Habeler (19) und Emine Cambel. Und natürlich Maegie Koreen, die u.a. Tana Schanzaras visionären Hit „Ruhrpott“ („Wenn der ganze Ruhrpott eine Stadt wär“) im Programm hat.

Weitere Vorstellungen gibt’s in der Stadtbücherei Gladbeck (13. März, 19.30 Uhr) und im Kulturzentrum August-Everding in Bottrop (19. März, 19.30 Uhr). Tickets (alle 12 Euro) sind unter der Rufnummer 0209/1477999 (Kaue) oder direkt bei Maegie Koreen unter 0209/202933 erhältlich.

Mehr Informationen über das internationale Programm, über die KünsterInnen und Spielorte im Internet auf der brandneuen Website www.ruhr-chansonnale.de

Hermann Henkel


18.01.2010
Verantwortl. iSdPr. ist GELSEN-NET

Leben in GE » Maegie Koreen Festival 

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