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Gelsenkirchener Energiewende in Sicht
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Mit der Konferenz „Energiewende Gelsenkirchen” werden in der Solarstadt Gelsenkirchen die Klimaschutzaktivitäten weiter forciert. Der Rat der Stadt hat grünes Licht für ein „Integriertes Klimaschutzkonzept” (IKSK) gegeben.

Klima-Konferenz ein satter Erfolg
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Lange Konferenzen machen hungrig. Doch es gab kein Fleisch zu essen auf der ersten Gelsenkirchener Klimaschutzkonferenz. Warum, erläuterte der bekannte Rundfunk-Moderator Tom Hegermann: Rindfleisch aus Argentinien ist schlecht fürs Klima. Dennoch mussten die gut 150 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht hungern in den Glasarkaden des Wissenschaftsparks.

„Vor allem sollen die Anstrengungen zur CO2-Reduktion dazu beitragen, die ,Stadt der Zukunftsenergien’ weiter zu entwickeln“, sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski in seiner Begrüßungsrede: „Wir sollten alles dafür tun, damit Gelsenkirchener Unternehmen ihre Chance auf diesen Märkten ergreifen können. Wenn wir da Erfolg haben, dann ist der Klimaschutz ein ganz wichtiger Faktor für eine gute Wirtschafts- und Stadtentwicklung.“

Das Ziel des Klima-Konzeptes in Gelsenkirchen: ein Viertel weniger CO2-Emissionen bis 2020. Dies Vorhaben kann aber nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen und die Bevölkerung mitzieht. Wie Unternehmen ihren Beitrag leisten, zeigte das Logistikunternehmen LOXX, die ihre Lagerhallen als Standort für Photovoltaikanlagen nutzen und eigenen Strom produzieren. Wie Kommunen Standards setzen können, und damit eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen, erläuterte Hans Mönninghoff, Wirtschafts- und Umweltdezernent der Stadt Hannover: Bei der Vergabe von Baugrundstücken etwa, wenn sich der Käufer verpflichten muss, höhere energetischen Ziele zu verwirklichen.
Gelsenkirchens Stadtdirektor Michael von der Mühlen stellte Projekte vor, bei denen sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv für den Klimaschutz einsetzen können, beispielsweise als „Klimabotschafter“.

An den Stehtischen wurde nach Abschluss des Programms noch das ein oder andere Thema heiß diskutiert - bei kaltem Buffet. So war die Klimaschutzkonferenz in mehrfacher Hinsicht ein satter Erfolg.



03.02.2012
Verantwortl. im SdPR. ist Stadt Gelsenkirchen
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